PROTHESEN KNIE

Jeder Mensch hat einzigartige anatomische Verhältnisse und auch das Krankheitsbild unterscheidet sich oft erheblich. Bei der herkömmlichen Operationsmethode wird bei allen Patienten ein vollständig gerades Bein angestrebt. Aber nur 40% der Patienten hatten vor der Entstehung der Abnützung ein gerades Bein und empfinden diese Veränderung oft als unnatürlich.

Deshalb sind Standard-Operationsverfahren oftmals nicht geeignet, ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Aus diesem Grund habe ich mich als einer der ersten Orthopäden Österreichs auf eine individuell angepasste Implantationsmethode spezialisiert, bei der die natürlichen anatomischen Gegebenheiten wiederhergestellt werden – die KINEMATISCHE AUSRICHTUNG.

Ich habe diese Operationsmethode in den letzten Jahren weiter verbessert:

  • Dadurch erwartet man sich ein „natürlicheres“ Verhalten des neuen Gelenkes.
  • Dadurch kann sich die Genesung einfacher und schneller gestalten.
  • Im Vergleich zu herkömmlichen Ausrichtungsmethoden kann dies die Schmerzen reduzieren.

Computerassistierte Implantation-Navigation: Augmented reality

Mit Hilfe von Markern und einer Kamera lassen sich die Positionen der Implantate im Knochen genau bestimmen. Dadurch kann der Computer den Chirurgen bei der Positionierung der Implantate unterstützen. Neuerdings ist es auch möglich, die 3- dimensionale Planung, die man vor der Operation durchgeführt hat, mit Hilfe einer Augmented-reality Brille exakt umzusetzen.

 

Patienten-Spezifische Implantationen

Die Planung der Größe und der Position der Implantate kann auch schon vor der Operation anhand von Knochenmodellen erfolgen.

Dazu wird ein genaues Abbild des Knochens mit einer Computer Tomographie erstellt. Genau dazu passend werden individuelle Instrumente angefertigt, die dem Chirurgen dann während der Operation die Operationsschritte vorgeben.

„Allergie“-Knie: beschichtete Implantate

Bei Patienten mit nachgewiesener Unverträglichkeit gegenüber Bestandteilen des Implantates kann auch ein oberflächenbeschichtetes Implantat verwendet werden, um die Freisetzung von Metallionen und mögliche Gewebereaktionen zu reduzieren.

Was ist die kinematische Ausrichtung

Trotz Verbesserungen im Bereich des Kniegelenkersatzes sind noch immer bis zu 20% der Patienten mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Viele klagen über ein Fremdkörpergefühl und ein unnatürliches Empfinden. Bei der herkömmlichen Operationsmethode wird immer ein vollkommen gerades Bein angestrebt.

Viele Patienten hatten aber nie ein gerades Bein und alle Bänder, Sehnen und Muskeln werden dadurch nach der Operation unnatürlich belastet

Als einer der ersten Orthopäden in Österreich habe ich ein in den U.S.A. entwickeltes neues Operationsverfahren etabliert und konnte es in den letzten Jahren weiter verfeinern.

Die neuste Entwicklung ist die Unterstützung des Operateurs durch künstliche Intelligenz:
Dabei wird schon vor der Operation ein 3-dimensionales Abbild ihres Kniegelenkes angefertigt und ich plane die für Sie optimale Position der Implantate.

Bisher war die Umsetzung dieser Planung während der Operation oft schwierig. Deshalb wurde eine KI-assistierte Navigationsplattform entwickelt, die eine exakte Umsetzung der Planung ermöglicht.

Dabei wird der Chirurg durch eine Augmented-Reality Datenbrille unterstützt, welche alle wichtigen Informationen direkt in das Sichtfeld des Chirurgen projiziert. Dadurch hat der Operateur die Möglichkeit, sich auf den Operationsbereich zu konzentrieren, ohne den Blick abwenden zu müssen.

Knieprothese

Bei einer Knieprothese, genauer gesagt Knie-Endoprothese, handelt es sich um den teilweisen oder vollständigen Ersatz eines Kniegelenks.

Eine Knie-Endoprothese, also ein künstliches Kniegelenk, wird zumeist erst dann implantiert, wenn die Funktionalität des eigenen Kniegelenks dauerhaft gestört bzw. die Beweglichkeit des Knies aufgrund starker Schmerzen eingeschränkt ist.

Eine weitere Voraussetzung für einen Gelenkersatz ist, dass im Vorfeld alle konservativen und gelenkerhaltenden Therapiemaßnahmen ausgeschöpft wurden.

Halbschlitten-Prothese

Bei einer Gelenkabnützung (Arthrose) muss nicht immer das ganze Kniegelenk ersetzt werden. Eine Arthrose kann auch nur einzelne Abschnitte des Kniegelenks isoliert befallen. Mit einer sogenannten Halbschlitten-Prothese kann also nur derjenige innere oder äußere Kniegelenkanteil ersetzt werden, der durch den Gelenkverschleiß zerstört wurde.

Für das Einsetzen einer Halbschlitten-Prothese spielen jedoch verschiedene Faktoren wie Ausdehnung der Schädigung, begleitende Bandschädigungen, Fehlstellungen sowie sportliche Aktivitäten des Patienten eine wesentliche Rolle.

Gerne berate ich Sie, ob bei Ihnen diese Operationsmethode geeignet ist.

Totalendoprothese (TEP)

Als Knie-TEP wird die totale Endoprothese des Kniegelenks verstanden. Dies bedeutet, dass alle Oberflächen des eigenen Kniegelenks durch künstliche Materialien ersetzt werden.

Vorbereitung OP

Vor der Operation führe ich in meiner Privatpraxis eine genaue orthopädische Untersuchung durch.
Ebenso nehme ich mir die Zeit, für eine ausführliche Besprechung der Operation.

Die Radiologische Untersuchung und die OP-Freigabe erfolgen dann im Sanatorium Hera.

Bei der Vorbereitung auf die OP können Blut- und Urintests durchgeführt werden.
Sollte ein EKG notwendig sein, so kann dies bei der Voruntersuchung für die Anästhesie im Sanatorium Hera durchgeführt werden.
Mit der neuen Therapie-App am Handy haben Sie ab jetzt einen Begleiter, der Sie – bis nach der Operation – mit individuell auf Sie abgestimmten Informationen versorgt.

Begleitung von der OP-Vorbereitung bis zur Genesung